Spaces

Spaces
Spaces

Diehlgasse 50
1050 Vienna

Independent

Praterstraße 42
1020 Vienna

Independent

Fendigasse 37/16/1
1050 Vienna

Independent

Alliogasse 1
1150 Vienna

Independent

Parkring 4
1010 Vienna

Commercial

Ratschkygasse 36
1120 Vienna

Independent

Linke Wienzeile 36/1C
1060 Vienna

Commercial

Praterstraße 33
1020 Vienna

Independent

Hainburger Straße 47
1030 Vienna

Independent

Haberlgasse 42
1160 Vienna

Independent

Schadekgasse 6-8
1060 Vienna

Independent

Stiegengasse 2
1060 Vienna

Commercial

Wassergasse 14
1030 Vienna

Commercial

Argentinierstraße 67
1040 Vienna

Independent

Linke Wienzeile 36/1C
1060 Vienna

Independent

Ottakringer Straße 44
1170 Vienna

Independent

Große Sperlgasse 25
1020 Vienna

Independent

Volkertstraße 17/4
1020 Vienna

Independent

Othmargasse 34
1200 Vienna

Independent

Margaretenstraße 5
1040 Vienna

Commercial

Währinger Straße
1080 Vienna

Independent

Schönbrunner Straße 10
1050 Vienna

Independent

Löwengasse 18
1030 Vienna

Independent

Seidlgasse 14
1030 Vienna

Independent

Herrengasse 6-8
1010 Vienna

Independent

Jägerstraße
1200 Vienna

Independent

Medwedweg 3
1110 Vienna

Independent

Große Neugasse 44
1020 Vienna

Independent

Schleifmühlgasse 3
1040 Vienna

Commercial

Brucknerstraße 6
1040 Vienna

Independent

Burggasse 24
1070 Vienna

Independent

Margaretenstrasse 110
1050 Vienna

Independent

An der Hülben 3
1010 Vienna

Commercial

Bäckerstraße 7
1010 Vienna

Independent

Schönbrunner Straße 10
1050 Vienna

Independent

Skodagasse 26
1080 Vienna

Independent

Kratochwjlestraße 12
1220 Vienna

Independent

Wehlistraße 27B
1200 Wien

Independent

Bartensteingasse 14
1010 Vienna

Commercial

Kandlgasse 24
1070 Vienna

Independent

Franz-Josefs-Kai 3
1010 Vienna

Commercial

Neulerchenfelder Straße 52
1160 Wien

Independent

Bar Du Bois

Diehlgasse 50
1050 Vienna

Independent

Büro Weltausstellung & Kunstraum am Schauplatz

Praterstraße 42
1020 Vienna

Independent

D.E.L.F.

Ratschkygasse 36
1120 Vienna

Independent

Futur II

Haberlgasse 42
1160 Vienna

Independent

Galerie Nathalie Halgand

Stiegengasse 2
1060 Vienna

Commercial

Young Art Spaces Nathalie Halgand by Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

Vienna Art Spaces: Galerie Nathalie Halgand

Young Art Spaces Nathalie Halgand by Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

In der Reihe Vienna Art Spaces gibt das PW-Magazine einen Einblick in die dynamische Landschaft der jungen Räume für zeitgenössische Kunst in Wien.

Young Art Spaces Nathalie Halgand by Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

Was hat dich dazu motiviert, eine Galerie zu eröffnen?

Als ich 2015 überlegte, meine eigene Galerie zu eröffnen, gab es in Wien keine neuen Galerien. Mich interessierte immer schon der direkte Zugang zu KünstlerInnen. Es ist sehr aufregend, das Werk von lebenden KünstlerInnen zu verfolgen und ich habe mich ins Abenteuer Galerie eingelassen, weil ich zum künstlerischen Geschehen etwas Substantielles beitragen möchte. Am Ende des Tages motiviert mich die Tatsache, wie stark Kunst uns berühren kann.

Worin siehst du als Galeristin deine Aufgaben?

Ich sehe es als meine Aufgabe, mit Begeisterung Inhalte zu vermitteln und versuche, die besten Ausstellungen zu organisieren. Ich sehe mich als Missionarin für meiner KünstlerInnen und ihre Werke und bin da, um sie zu unterstützen. Zu meinen Aufgaben gehört es, mir immer viel anzuschauen, um ein noch besseres Auge zu entwickeln und viel unterwegs zu sein, um Sichtbarkeit zu generieren.

Young Art Spaces Nathalie Halgand by Laura Schaeffer
Bruit Qui Court, Installation View, Galerie Nathalie Halgand, 2018

Wie positioniert du die Galerie Nathalie Halgand in der Wiener Kunstszene? Was macht deine Galerie und wie grenzt du dich ab?

Ich habe ein Faible für KünstlerInnen, die ihre eigene ästhetische Welt erschaffen und eine Weltanschauung haben, die man auch in den Arbeiten spürt. Ich glaube, dass die BetrachterIn oft in ein neues Universum eingeführt werden, die KünstlerInnen, die ich zeige schaffen oft immersive Installationen. Die Galerie befindet sich im ersten Stockwerk eines Altbaus, das hat auch etwas intimeres, als wenn man sich im Erdgeschoß befindet. Jedenfalls bin ich stets offen für Ideen meiner KünstlerInnen, ich sage ihnen zum Beispiel nie, was sie für eine Ausstellung machen sollen und darum glaube ich entstehen fantastische Ausstellungen.

Young Art Spaces Nathalie Halgand by Laura Schaeffer
Bruit Qui Court, Installation View, Galerie Nathalie Halgand, 2018

Wie sieht dein Programm aus? Auf was blickst du zurück und was können wir in der Zukunft erwarten?

Von Anfang war mir der internationale Anspruch wichtig, ich arbeite mit österreichischen und internationalen KünstlerInnen zusammen. Ihre Werke sind mal politisch, mal poetisch und vielleicht kann man in einigen Jahren sagen, ob sie mit- oder untereinander in einem Zusammenhang stehen. Ich blicke jedenfalls auf einen nie endenden Kreislauf des Auf- und Abbaus bei Ausstellungen und Messen zurück, viele lustige und schöne Momente mit KünstlerInnen und KuratorInnen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind und einige sehr aufwendige Ausstellungen. Zum Beispiel die Ausstellung, bei denen die Fenster mit Erde gefüllt waren und in denen lebendige Zirpen zu hören waren und es auch sonst Skurriles wie Würmer, Zigarettenstummel und kleine Texte zu entdecken gab (Leander Schönweger und Jumpei Shimada); ein neonrosa lichtdurchflutetes, hyperreales Zuhause inklusive einer 24-Stunden Performance, die besucht und live gestreamt werden konnte (Signe Pierce); eine fünf Meter lange Werkstattwand bot Einblicke in einen faszinierenden Hobbyraum aus einer anderen Zeit (Ethan Hayes-Chute) mit einem riesigen Grabstein im nächsten Raum (Pilar Quinteros). Momentan blicke ich wieder auf abgedunkelte Räume, bei denen die Wände mit einer extraterrestrischen Wüstenlandschaft überzogen sind. Die Galerie ist ein Raumschiff, das uns auf die Reise durch einen imaginären deep space schickt (Marianne Vlaschits). In Zukunft erwarten uns also viele weitere Ausstellungen, bei denen wir keine Mühe scheuen.

Young Art Spaces Nathalie Halgand by Laura Schaeffer 06
Bruit Qui Court, Installation View, Galerie Nathalie Halgand, 2018

Worauf setzt du deinen Fokus bei der Auswahl der KünstlerInnen?

Ich verlasse mich auf mein Wissen und meine Intuition. Mir ist nicht nur die Qualität und Durchdachtheit der Arbeiten wichtig, sondern auch die Person, die dahinter steckt.

Gibt oder gab es bisher irgendwelche Schwierigkeiten oder Probleme – seien es die Behörden oder die allgemeine Stimmung in Wien?

Nein, ich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht.

Young Art Spaces Nathalie Halgand by Laura Schaeffer
Bruit Qui Court, Installation View, Galerie Nathalie Halgand, 2018

Warum ist gerade Wien aktuell so ein spannender Ort um Ausstellungen zu gestalten?

Wiens Kunstszene hat viel zu bieten, jeden Tag neue Ausstellungseröffnungen auf internationalem Niveau, viele spannende Talks und Führungen. Wien hat aber noch wahnsinnig viel Potential und es gehört noch viel gemacht. Langsam findet aber ein Generationswechsel statt, der für frischen Wind sorgt.

Galerie Nathalie Halgand
Stiegengasse 2/3 (Mezzanin) Ecke Linke Wienzeile
1060 Wien
www.galeriehalgand.com

Guimarães

Linke Wienzeile 36/1C
1060 Vienna

Independent

Hoast

Große Sperlgasse 25
1020 Vienna

Independent

Kevin Space

Volkertstraße 17/4
1020 Vienna

Independent

KOENIG2

Margaretenstraße 5
1040 Vienna

Commercial

Young Art Spaces Koenig2 Robby Greif by Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

Vienna Art Spaces: KOENIG2

Young Art Spaces Koenig2 Robby Greif by Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

In der Reihe Vienna Art Spaces gibt das PW-Magazine einen Einblick in die dynamische Landschaft der jungen Räume für zeitgenössische Kunst in Wien.

Young Art Spaces Koenig2 Robby Greif by Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

Wie ist KOENIG2 entstanden?

Die Idee einen zusätzlichen Satelliten - neben der Galerie in der Schleifmühlgasse - zu etablieren, hatte ich schon länger. Ovidiu Anton hat 2015 den Hauptpreis des Ideenwettbewerbs „Create Your Bucharest“ im Rahmen der ersten Vienna Biennale gewonnen. Den daraus resultierenden Film wollte ich unbedingt in einem eigenen Raum präsentieren. An dem »Lager“ einer Konzertagentur am Anfang der Margaretenstraße bin ich monatelang vorbei gelaufen. Als ich dort Mitte Dezember 2016 nachfragte, ob dieses Lager noch genützt wird, hatten sie gerade den Vertrag gekündigt. Am 2. Januar 2017 bekamen wir Mietvertrag und Schlüssel, innerhalb von 10 Tagen haben wir alles entkernt und renoviert.  Am 12. Januar 2017 wurde die erste Ausstellung „Miroase a paradis – Über damals, jetzt und die Freiheit“ von Ovidiu Anton und Alexandru Bălăşescu eröffnet.

Was hat dich dazu motiviert, eine eigene Galerie zu gründen?

Ich habe das Glück, dass Christine König, für die ich seit 2013 als Direktor ihrer Galerie arbeite, von der Idee sofort begeistert war. Obwohl die Galerie das Projekt finanziert, gibt es keinerlei inhaltliche Interventionen oder Einmischungen. Ich habe 100% freie Hand und das ist definitiv nicht selbstverständlich. Daraus resultiert vielleicht auch die Motivation, sich zusätzlich zur täglichen Galeriearbeit an ein eigenständiges Projekt zu wagen und den damit verbundenen Aufwand zu stemmen.

Worin siehst du als Galerist deine Aufgaben?

Während des Studiums fokussierte ich mich auf Museumspädagogik und Kunstvermittlung und wollte später auch in diesem Bereich arbeiten. Heute vermittle ich täglich zwischen Künstlern, Kuratoren, Sammlern, anderen Galerien und natürlich auch an alle interessierten Besucher. Ich denke, das beschreibt auch am Besten das Aufgabenprofil. Ein guter Vermittler für die Künstler zu sein, sowohl inhaltlich als auch finanziell.

Wie positioniert du KOENIG2 in der Wiener Kunstszene? Was macht deine Galerie besonders und wie grenzt du dich ab?

Die Besonderheit ist wohl, dass ich die Künstlerinnen und Künstler nur für ein einmaliges Intermezzo einlade. Es geht nicht darum, einen „roster of artists“ im Sinne eines klassischen Galerieprogramms aufzubauen. KOENIG2 soll eher als Bühne und Agent für die Künstler dienen. Man bringt Positionen nach Wien, die hier überhaupt noch nie gezeigt wurden, oder von denen ich glaube, dass man ihre Arbeit prominent in einer Solo zeigen muss, um sie nachhaltig an Kuratoren und Sammler zu vermitteln. Dazu kommt für die Künstler die Herausforderung, speziell eine Installation oder raumbezogene Arbeit entwickeln zu müssen, die sowohl von außen über die große, 24/7 erleuchtete Schaufensterfläche funktioniert, aber auch dazu einlädt, anzurufen oder in der Galerie vorbeizukommen, um sie von innen sehen zu können. KOENIG2 ist nur »open by appointment“. Wer sich darauf einlässt, kommt automatisch mit mir/uns ins Gespräch.

Wie sieht dein Programm aus? Auf was blickst du zurück und was können wir in der Zukunft erwarten?

Das erste Jahr war geprägt von persönlichen Favoriten, die ich schon länger verfolgt habe und eigentlich nur auf die richtige Gelegenheit gewartet habe, sie endlich im richtigen Kontext einladen zu können. Natalia Stachon war vielleicht die Mutigste von allen. Als ich sie eingeladen habe, kannten wir uns nicht persönlich, niemand kannte den Raum, es gab kein fertiges Konzept wie eine Kooperation aussehen könnte - alles steckte noch in der Entwicklungsphase. Am Ende war ihre Ausstellung nahezu ausverkauft und wir wussten, dass KOENIG2 die richtige Entscheidung sowohl für sie als auch für mich war.

Wenn ich mir die Ausstellungen des ersten Jahres anschaue, waren die einzelnen Positionen super unterschiedlich. Felix Burger und sein absurdes Panoptikum rund um den »Weißen Zwerg“, Alona Rodehs Licht- und Soundinstallation um ihren Runner oder Radenko Milak, der eine neue Serie direkt für den Raum, zu Wien und seinem Eröffnungsdatum am 14. September entwickelte, um nur einige zu nennen. Alle Eingeladenen haben wunderbar agiert. Mit Thilo Jenssen konnte ich sogar die erste Messeteilnahme in der Zone1 Sektion der Vienna Contemporary realisieren. Das Programm für 2018 steht jetzt schon fest und wird sicher wieder einige Überraschungen bieten. Das Projekt soll sich immer weiter entwickeln und etablieren. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch irgendwann und irgendwo KOENIG3…

Worauf setzt du deinen Fokus bei der Auswahl der KünstlerInnen?

Die Auswahl ist natürlich sehr persönlich und von meinem Wissenstand getragen. Ich versuche, taktische Entscheidungen bei der Künstlerauswahl komplett zu vermeiden. Da der Fokus zwar auf einer langfristigen Zusammenarbeit, jedoch nicht auf einer fixen Verbindung als Galeriekünstler liegt, muss ich das auch nicht. Für mich steht die Qualität im Vordergrund. Ich versuche aus jeder Ausstellung auch eine Arbeit für mich selbst zu erwerben. Die Fragestellung, ob ich mir auch persönlich etwas von dem Künstler oder der Künstlerin kaufen würde, ist für mich der perfekte Gradmesser und eine echte Entscheidungshilfe, ob ich die Position wirklich gut finde.

Gibt oder gab es bisher irgendwelche Schwierigkeiten oder Probleme – seien es die Behörden oder die allgemeine Stimmung in Wien?

Nicht dass ich wüsste. Vielleicht habe ich da aber auch einfach eine zu selektive Wahrnehmung. Fest steht, dass der Kunststandort Wien weiterhin sehr aufstrebend ist und neue Orte sofort mit Interesse aufgenommen werden.

Warum ist gerade Wien aktuell so ein spannender Ort um Ausstellungen zu gestalten?

Lage, Lage, Lage. Diese platte Immobilienweisheit trifft in jedem Fall auf Wien und die Kunst zu. Geografisch liegen wir in der Mitte von Europa und nicht mehr nur am östlichen Rand. Was die Infrastruktur, vorhandene und vor allem interessierte Institutionen im Verhältnis zu den Unterhaltskosten angeht, gibt es kaum eine vergleichbare Metropole. Wenn ich heute die freie Wahl hätte und eine Galerie gründen wollte, wäre es zu 100% in Wien.

KOENIG2 by_robbygreif
Margaretenstraße 5
1040 Wien
www.koenig2.com

Kunsthalle Exnergasse

Währinger Straße
1080 Vienna

Independent

MAUVE

Löwengasse 18
1030 Vienna

Independent

Lukas Thaler und Titania Seidl
Lukas Thaler und Titania Seidl. Foto von Laura Schaeffer

Vienna Art Spaces: MAUVE

Young Art Spaces MAUVE © Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

In der Reihe Vienna Art Spaces gibt das PW-Magazine einen Einblick in die dynamische Landschaft der jungen Räume für zeitgenössische Kunst in Wien.

Lukas Thaler und Titania Seidl
Lukas Thaler und Titania Seidl. Foto von Laura Schaeffer

Was ist MAUVE? 

MAUVE ist ein künstlerisches und kuratorisches Projekt von Titania Seidl und Lukas Thaler. Wir betreiben einen Ausstellungsraum im dritten Bezirk.

Wie sieht die Aufgabenverteilung bei euch aus?

Wir teilen unsere Aufgaben stets geschwisterlich untereinander auf.

Wie positioniert ihr MAUVE in der Wiener Kunstszene? Was macht euren Raum besonders und wie grenzt ihr euch ab?

Begriffe wie Positionierung und Abgrenzung sind uns in diesem Zusammenhang fremd. Wir wollen mit MAUVE nicht zwingend eine Marke produzieren. Strategien der Positionierung, beziehungsweise Alleinstellung interessieren uns weniger, für uns steht die Entwicklung eines konzentrierten, qualitativ hochwertigen Programms im Vordergrund. Dabei sehen wir MAUVE als Beitrag zu einer diskursiven Ausstellungsproduktion und nicht als Gegenmodell zu etablierten Formen.

Wie sieht das MAUVE Programm aus? Auf was blickt ihr zurück und was können wir in der Zukunft erwarten?

Wir arbeiten seit unserer Gründung 2012 sowohl mit in Österreich lebenden als auch internationalen KünstlerInnen zusammen. Dabei hat sich das Medium der thematischen Gruppenausstellung als für uns Interessantestes herausgestellt. Dabei gibt es immer einen inhaltlichen Bezug zu unserer eigenen künstlerischen Produktion. Wir sehen die Ausstellungen als Teil unserer Arbeit, sowohl als Recherche-Tool, als auch als einen verlängerten Arm.

Zur Zeit bearbeiten wir über eine Reihe von Ausstellungen hinweg die Sichtbarkeit und Ausformulierung der Beziehung zwischen Künstlerinnen und den Objekten, die sie produzieren. Dabei behaupten wir das Kunstwerk als Avatar seines Produzenten / seiner Produzentin.

Wir organisieren zwischen 6 und 10 Ausstellungen jährlich. Neben den Ausstellung in Wien zieht sich unser Programm auch durch die Ausstellungen, die wir im Ausland kuratieren. In der Vergangenheit haben wir bereits Projekte bei Drop City, Newcastle, Club Pro Los Angeles und Poppositions, Brüssel umgesetzt. Neben unseren zukünftigen Projekten im nächsten Jahr in Wien freuen wir uns darauf, Ausstellungen bei Gallery Celine, Glasgow, Material Art Fair, Mexico City und Fettes College, Edinburgh umzusetzen.

Worauf setzt ihr euren Fokus bei der Auswahl der KünstlerInnen?

Unser kuratorischer Prozess beginnt meist bei Arbeiten, die wir inhaltlich und ästhetisch interessant finden, und führt uns erst im zweiten Schritt zu den KünstlerInnen, mit den wir zusammenarbeiten. Im Zuge unserer Recherchen ist uns der kritische Austausch mit den KünstlerInnen über ihre Praxis besonders wichtig. Dieser zieht sich meist über mehrere Projekte.

Gibt oder gab es bisher irgendwelche Schwierigkeiten oder Probleme – seien es die Behörden oder die allgemeine Stimmung in Wien?

Bisher hatten wir das Glück, das unser Projekt großteils durch die öffentliche Hand finanziert wurde, so konnten wir ein ambitioniertes und international ausgerichtetes Programm realisieren. Allerdings ist es jedes Jahr aufs Neue ein Zittern um die Weiterführung von MAUVE im nächsten Jahr.

Warum ist gerade Wien aktuell so ein spannender Ort um Ausstellungen zu gestalten?

Wien war sicher schon immer ein interessanter Ort. Wir versuchen, mit unseren Ausstellungen einen Beitrag dazu zu leisten, damit das auch so bleibt.

MAUVE
Löwengasse 18
1030 Wien
​​​​​​​www.mauve-vienna.com

LLLLLL

Seidlgasse 14
1030 Vienna

Independent

New Jörg

Jägerstraße
1200 Vienna

Independent

Pina

Große Neugasse 44
1020 Vienna

Independent

Young Art Spaces Pina Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

Vienna Art Spaces: Pina

Young Art Spaces Pina Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

In der Reihe Vienna Art Spaces gibt das PW-Magazine einen Einblick in die dynamische Landschaft der jungen Räume für zeitgenössische Kunst in Wien.

Young Art Spaces Pina Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

Was könnt ihr uns über die Entstehungsgeschichte von Pina erzählen? Was hat euch dazu motiviert, einen Kunstraum zu gründen?

Pina ist ein nichtkommerzieller, staatlich geförderter Ausstellungsraum im 4. Bezirk Wiens. Wir beide haben bereits in den Jahren vor der Gründung des Kunstraumes unabhängig Ausstellungen an wechselnden Orten organisiert. Durch Zufall hat sich ergeben, dass wir die Räumlichkeiten in der Großen Neugasse übernehmen konnten und uns hat die Möglichkeit gereizt, unseren Ausstellungen einen festen örtlichen und zeitlichen Rahmen zu geben. Wir sind gespannt, was sich daraus entwickeln wird.

Was sind eure Aufgaben bei Pina?

Wir haben keine feste Aufgabenverteilung. Von Projekt zu Projekt übernehmen wir beide verschiedene Aufgaben. Dazu gehören vor allem die Programmierung, Ausstellungsauf- und Abbau, Pressearbeit und die Zusammenarbeit mit den KünstlerInnen und dem Publikum.

Young Art Spaces Pina Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

Wie positioniert ihr Pina in der Wiener Kunstszene? Was macht euren Raum besonders und wie grenzt ihr euch ab?

Wir legen unseren Fokus auf Vernetzung und Austausch mit beziehungsweise zwischen österreichischen und internationalen Positionen. Unser Hauptanliegen ist, die Künstler und Künstlerinnen, mit denen wir zusammenarbeiten, bei der Entwicklung und Produktion ihrer Projekte durch Einsatz der uns zur Verfügung stehenden Ressourcen zu unterstützen und damit ihre jeweiligen Positionen zu stärken.

Young Art Spaces Pina Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

Wie sieht das euer Programm aus? Auf was blickt ihr zurück und was können wir in der Zukunft erwarten?

Für unsere bisherigen Ausstellungen seit unserer Gründung im Februar haben wir den Großteil der KünstlerInnen direkt eingeladen. Andere Shows sind in Zusammenarbeit mit Kuratoren und Kuratorinnen, wie etwa Cory Scozzari, Betreiber von Cordova in Barcelona, oder Antonia Lia Orsi entstanden. Im Dezember 2017 wird eine Ausstellung von Layet Johnson eröffnet, der von der Wiener Bildhauerin Angelika Loderer eingeladen wurde.

Worauf setzt ihr euren Fokus bei der Auswahl der KünstlerInnen? 

Wir zeigen in Einzel- und Gruppenausstellungen eine Mischung aus lokalen und internationalen KünstlerInnen aus dem Umfeld verschiedener Kunsthochschulen sowie gefestigtere Positionen.

Young Art Spaces Pina Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

Gibt oder gab es bisher irgendwelche Schwierigkeiten oder Probleme - seien es die Behörden oder die allgemeine Stimmung in Wien? Warum ist gerade Wien trotzdem aktuell so ein spannender Ort um Ausstellungen zu gestalten?

Die allgemeine Stimmung in der Wiener Kunstszene ist zur Zeit lebhaft und motiviert, die Bedingungen zur Kunstproduktion sind einzigartig und wir haben den Eindruck, dass im Gegensatz zu anderen Großstädten die Strukturen nicht auf Konkurrenz, sondern auf gegenseitiger Unterstützung aufbauen. Allerdings wird das Klima teilweise zu Recht auch als relativ unkritisch beschrieben. Oft wird ein engagierterer Kunstdiskurs vermisst und man bleibt schnell in einer Art unbekümmerten Bequemlichkeit hängen. Durch den aktuellen politischen Rechtsruck wird sich auch im Kulturbetrieb vieles ändern und wir hoffen, dass rechtzeitig Mittel gefunden werden, um mit der Situation umzugehen und ihr kollektiv entgegenzuwirken.

Pina
Große Neugasse 44
1040 Wien
www.pinavienna.eu

Sophie Tappeiner

An der Hülben 3
1010 Vienna

Commercial

Young Art Spaces: Sophie Tappeiner © Laura Schaeffer
Sophie Tappeiner

Vienna Art Spaces: Sophie Tappeiner

Young Art Spaces: Sophie Tappeiner © Laura Schaeffer
Young Art Spaces: Sophie Tappeiner © Laura Schaeffer

In der Reihe Vienna Art Spaces gibt das PW-Magazine einen Einblick in die dynamische Landschaft der jungen Räume für zeitgenössische Kunst in Wien.

Young Art Spaces: Sophie Tappeiner © Laura Schaeffer
Sophie Tappeiner

Wie ist die Galerie entstanden? Was hat dich dazu motiviert, eine Galerie zu gründen?

Der Wunsch, selbst eine international agierende Galerie zu gründen, ist aus zwei Beobachtungen heraus gewachsen: als ich vor mittlerweile vier Jahren nach Wien zurückgezogen bin, ist mir aufgefallen, dass es eine spannende, aktive Kunstszene, jedoch auch einen Bedarf an jungen Galerien gibt. Auf einer persönlicheren Ebene habe ich festgestellt, dass enge, nachhaltige Zusammenarbeit mit KünstlerInnen besonders fruchtbar sein kann. So entstand der Gedanke: jetzt oder nie.

Worin siehst du als Galeristin deine Aufgaben?

Zu den wesentlichen Aufgaben einer Galerie zählen für mich das Fördern der KünstlerInnen, mit denen man zusammenarbeitet, der intensive Austausch, das Entwickeln gemeinsamer Projekte und das Eingehen von Risiko. Auch ist es essentiell, gute Kontakte zu Institutionen, KritikerInnen, KuratorInnen und anderen Galerien zu etablieren, sowie junge SammlerInnen aufzubauen.

Wie positioniert du deine Galerie in der Wiener Kunstszene? Was macht sie besonders und wie grenzt du dich ab?

Es war mir wichtig einen Ort zu schaffen, an dem häufige Begegnungen und ein intensiver Diskurs stattfinden können – deshalb war mir die Lage der Galerie besonders wichtig. Das Programm der Galerie ist international und stark mit meiner Generation verknüpft. Material und Körper interessieren mich. Ich  arbeite vermehrt mit weiblichen Positionen, die, wie auch viele andere Stimmen, auf dem Kunstmarkt unterrepräsentiert sind.

Wie sieht dein Programm aus? Auf was blickst du zurück und was können wir in der Zukunft erwarten?

Die Galerie ist noch kein Jahr alt – sie wurde im Mai 2017 eröffnet. Bisher kann die Galerie auf fünf Ausstellungen zurückblicken – im April nehmen wir an unserer ersten Kunstmesse Teil: MiArt in Mailand. Zu den kommenden Ausstellungen zählen Einzelausstellungen von Sophie Thun und Lone Haugaard Madsen.

Worauf setzt du deinen Fokus bei der Auswahl der KünstlerInnen?

Bei der Auswahl von Ausstellungen beziehungsweise KünstlerInnen kommt wohl immer eine Kombination an diversen Faktoren zum tragen. An erster Stelle stehen die Arbeiten selbst, Einfluß haben aber unter Anderem auch der Werdegang der KünstlerInnen, Intuition und die Frage, ob man gut zusammenarbeiten kann.

Gibt oder gab es bisher irgendwelche Schwierigkeiten oder Probleme – seien es die Behörden oder die allgemeine Stimmung in Wien?

Insgesamt fühle ich mich als Jungunternehmerin in Wien gut beraten und auch gefördert – von Behörden ebenso wie von KollegInnen.

Warum ist gerade Wien aktuell so ein spannender Ort um Ausstellungen zu gestalten?

In den letzten Jahren hat Wien auch im internationalen Kunstbetrieb mehr Aufmerksamkeit bekommen. Ich denke das liegt an der steigenden Internationalität der Stadt. Aktuell lassen sich hier zahlreiche internationale Kreative nieder, da die Stadt trotz hoher Lebensqualität leistbarer ist als andere europäische Großstädte. Aufgrund ihrer Geschichte verfügt die Stadt über eine starke kulturelle Infrastruktur mit diversen staatlich geförderten Initiativen und Universitäten. Hoffen wir, dass es so bleiben wird!

Text von Amar Priganica und Marie-Claire Gagnon
Fotos von Laura Schaeffer

Sophie Tappeiner
An der Hülben 3
1010 Wien
www.sophietappeiner.com

SORT

Bäckerstraße 7
1010 Vienna

Independent

Young Art Spaces SORT by Laura Schaeffer
Katharina Höglinger und Myles Starr. Foto von Laura Schaeffer

Vienna Art Spaces: SORT

Young Art Spaces SORT by Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

In der Reihe Vienna Art Spaces gibt das PW-Magazine einen Einblick in die dynamische Landschaft der jungen Räume für zeitgenössische Kunst in Wien.

Young Art Spaces SORT by Laura Schaeffer
Katharina Höglinger und Myles Starr. Foto von Laura Schaeffer

Wie ist SORT entstanden? Worin lag die Motivation einen Kunstraum zu eröffnen?

Myles Starr: SORT ist Ende 2016 durch einen Zufall entstanden. Ich habe gerade an der Ausstellung Merlin gearbeitet. Zu dieser Zeit war ich auch auf der Suche nach einer Wohnung und da hat sich ergeben, dass ich in eine architektonisch total super WG mitten im 1. Bezirk einziehen konnte – das jetzige SORT. Ich war von den Räumlichkeiten sofort so begeistert, dass ich wusste: Eigentlich muss das der Raum für die Ausstellung sein. Daraus wurde dann unser Offspace. Merlin zu kuratieren war eine spannende Erfahrung für mich als Künstler. Daher kam dann auch die Motivation weiterzumachen.

Katharina Höglinger: Myles hat mich letztes Jahr eingeladen eine Ausstellung im SORT zu kuratieren, Counter Parts mit Grazyna Roguski und Leah Dixon - und dann bin ich geblieben.

Was sind eure Aufgaben bei der SORT?

MS: Kathi ist Kaiserin.

KH: Und Myles is the Kaiser. (lacht)

Wie positioniert ihr SORT in der Wiener Kunstszene? Was macht euren Kunstraum besonders und wie grenzt ihr euch ab?

MS: SORT greift lose eine Idee des Sortierens auf - Materialien, Identitäten, Praktiken. Wir streben nicht unbedingt nach einer Einzelstellung, und besonders nicht nach Abgrenzung. Es geht mehr darum interessantes Programm und schöne Zusammenarbeiten mit KünstlerInnen, KuratorInnen und DenkerInnen zu schaffen, gerne auch mit anderen Räumen und AkteurInnen im Austausch – wie z.B. bei unserer nächsten Ausstellung Do you have an innie or an outtie?.

KH: Für mich persönlich ist ein wichtiger Grund einen artist run space zu betreiben, dass ich mich in diesem Spielraum mit der Frage beschäftigen kann: In welchen Diskurs/Kontext möchten wir uns einbringen und wo/von wem wird dieser erzeugt. Wir sehen uns definitiv nicht als Outsider, möchten aber doch ständig hinterfragen, wie, wer, wo und warum. Das geht in dieser halbwegs unabhängigen Situation vielleicht am besten. Was den Raum schon auch ziemlich abhebt, ist dass Myles darin schläft. Da steht dann ein Bett auf Rollen. Das liebe ich besonders.

Was können wir in der Zukunft erwarten?

MS & KH: Am 9. Mai eröffnen wir unsere nächste Ausstellung, eine Gruppenausstellun: Do you have an innie or an outtie?. Please come!

Worauf setzt ihr euren Fokus bei der Auswahl der KünstlerInnen bei SORT?

MS & KH: Wir sind ziemlich objektbezogen. Zuallererst suchen wir die KünstlerInnen nach deren Arbeiten aus. Das ist ehrlich gesagt schon so bisschen eine “Desire”-Geschichte. Und wir verwenden SORT um KünstlerInnen zu erreichen, mit denen wir schon lange zusammenarbeiten wollen, sei es weil sie sowas wie Idole für uns sind oder aus ganz persönlichen, auch mal emotionalen Gründen.

Gibt oder gab es bisher irgendwelche Schwierigkeiten oder Probleme – seien es die Behörden oder die allgemeine Stimmung in Wien?

MS & KH: Nein, nur da wir in einer Wohnung sind schließen wir immer pünktlich und haben im Space noch nie eine Party weitergefeiert. Und die politische Situation ist ja bekannt und wird uns wahrscheinlich alle in irgendeiner Form betreffen. Aber vielleicht entsteht dadurch auch mehr Zusammenhalt, falls man was positives dran sehen mag.

Warum ist gerade Wien aktuell so ein spannender Ort um Ausstellungen zu gestalten?

MS: Ich komme aus New York und ich könnte mir nie vorstellen, dass wir uns dort sowas wie hier das SORT leisten könnten. Wien ist eine gemütliche, dennoch große Stadt und bietet ein echt großes Angebot an Möglichkeiten. Und besonders interessant für mich als Amerikaner ist auch, dass in Wien Offspaces eigentlich fast eine zweite Funktion als Bars haben, das finde ich auch sehr speziell. Auch diese Tradition der Wiener KünstlerInnen skulpturale Bars zu bauen und – wie wir jetzt auch – Ausstellungen in Räumen mit Parkettboden zu zeigen.

KH: Für mich ist Wien als Stadt an sich nicht so relevant – und ich denke von Wien jetzt auch nicht als wichtige Kunstmetropole. Aber ich fühle mich in der Wiener Kunstszene sehr wohl und ich mag die Mischung aus Unzugänglichkeit und gleichzeitiger Abhängefreude der Leute hier. Und ich liebe diesen Überschuss an alternativen Kunsträumen, die eine riesige Bandbreite an Kunstdiskurs abdecken. Das liegt sicher auch an einer finanziellen Situation, aber nicht nur. Ich persönlich würde die Dinge in künstlerischer Hinsicht aber wahrscheinlich überall recht ähnlich angehen, vielleicht nicht in NY & Co $$$. Aber ich ziehe sowieso eher nicht weg, weil Wien fürs alltägliche Leben so gemütlich ist. 

SORT
Bäckerstraße 7
1010 Wien
www.sortvienna.com

Ve.sch

Wehlistraße 27B
1200 Wien

Independent

Vin Vin

Bartensteingasse 14
1010 Vienna

Commercial

WE DEY

Kandlgasse 24
1070 Vienna

Independent

Zeller Van Almsick

Franz-Josefs-Kai 3
1010 Vienna

Commercial

Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer
Cornelis van Almsick und Magdalena Zeller. Foto von Laura Schaeffer

Vienna Art Spaces: Zeller van Almsick

Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

In der Reihe Vienna Art Spaces gibt das PW-Magazine einen Einblick in die dynamische Landschaft der jungen Räume für zeitgenössische Kunst in Wien.

Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer
Cornelis van Almsick und Magdalena Zeller. Foto von Laura Schaeffer

Was ist Zeller van Almsick und wie ist es entstanden? Was hat euch dazu motiviert, eine eigene Galerie zu gründen?

Zeller van Almsick ist eine Galerie für junge, vormals österreichische Kunst. Vor etwa fünf Jahren erkannten wir, dass durch das große und breit gestreute Interesse für zeitgenössische Kunst in der österreichischen Kultur und die guten Bedingungen auch für internationale Künstler in Wien ein unglaubliches Potential besteht, das wenig Beachtung fand – die besten Bedingungen, um eine Galerie zu gründen.

Was sind eure Aufgaben bei Zeller van Almsick?

Ursprünglich sind wir beide gelernte Architekten, Magdalena kümmert sich um Grafik, Publikationen und die Buchführung, Cornelis entwirft Konzepte und den Ausstellungsaufbau. Gemeinsam erarbeiten wir das Programm der Galerie, machen Pressearbeit sowie die Künstler- und Sammlerbetreuung.

Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer
Wolfgang Lehrner, Stadt Ohne Namen, Installation View, Zeller Van Almsick, 2017. Foto von Laura Schaeffer

Wie positioniert ihr Zeller van Almsick in der Wiener Kunstszene? Was macht eure Galerie besonders und wie grenzt ihr euch ab?

Eines unserer Alleinstellungsmerkmale ist der Schwerpunkt auf junge österreichische Positionen, welche erschwinglich sind und gemeinsam mit uns wachsen.

Wie sieht euer Programm aus? Auf was blickt ihr zurück und was können wir in der Zukunft erwarten?

Angefangen haben wir mit den von Cornelis kuratierten Ausstellungen in besonderen Räumlichkeiten in Wien. Wenn sich alles gut entwickelt wollen wir dieses als „Zeller van Almsick Projekte“ auch wieder aufnehmen.

Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer
Wolfgang Lehrner, Stadt Ohne Namen, Installation View, Zeller Van Almsick, 2017. Foto von Laura Schaeffer

Worauf setzt ihr euren Fokus bei der Auswahl der KünstlerInnen?

Die junge Wiener Szene hat es uns besonders angetan, im nächsten Jahr werden wir vermehrt etabliertere, beziehungsweise internationale Positionen zeigen.

Gibt oder gab es bisher irgendwelche Schwierigkeiten oder Probleme - seien es die Behörden oder die allgemeine Stimmung in Wien?

Die Gründung war weitestgehend unproblematisch und die WKO, wie auch die Wirtschaftsagentur stehen beratend zur Seite. Grundsätzlich wünscht man sich aber als Jungunternehmen, dass man weniger besteuert wird und staatliche Kulturausgaben zielgerichteter eingesetzt werden. Zum Schluß geht es uns aber gut und die großen Häuser sind eine Bereicherung für Stadt und Land.

Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer
Wolfgang Lehrner, Stadt Ohne Namen, Installation View, Zeller Van Almsick, 2017. Foto von Laura Schaeffer

Warum ist gerade Wien aktuell so ein spannender Ort um Ausstellungen zu gestalten?

Die Lebensqualität in Wien ist weltweit einzigartig und es gibt eine Kulturgeschichte, die ihresgleichen sucht. Speziell als ehemalige Architekten ist es immer wieder faszinierend, was für einen Einfluss Österreich auf die internationale Architektur hatte und welche historischen Räumlichkeiten wir hier bereits bespielen konnten.

Zeller van Almsick
Franz-Josefs-Kai 3/16
1010 Wien
www.zellervanalmsick.com

Zentrale

Neulerchenfelder Straße 52
1160 Wien

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PW-Magazine is a Vienna-based online magazine for contemporary culture. By giving voice to a wide array of cutting-edge personas in art and culture, the magazine promotes diversity and a broad mix of artistic expression. The editorial team is tasked not only with reflecting current cultural production, but also with creating new visual content. The platform works with open structures and attaches great importance to collaborations that create new links between cultural creators and the public.
PW-Magazine was founded in May 2016 by Christian Glatz and Phil Koch.

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Marie-Claire Gagnon
Christian Glatz
Ada Karlbauer
Phil Koch
Amar Priganica
Julius Pristauz
Laura Schaeffer

Authors

Hannah Christ
Elisabeth Falkensteiner
Wera Hippesroither
Juliana Lindenhofer
Pia-Marie Remmers
Alexandra-Maria Toth