Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer
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Cornelis van Almsick und Magdalena Zeller. Foto von Laura Schaeffer
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Wolfgang Lehrner, Stadt Ohne Namen, Installation View, Zeller Van Almsick, 2017. Foto von Laura Schaeffer
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Wolfgang Lehrner, Stadt Ohne Namen, Installation View, Zeller Van Almsick, 2017. Foto von Laura Schaeffer
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Wolfgang Lehrner, Stadt Ohne Namen, Installation View, Zeller Van Almsick, 2017. Foto von Laura Schaeffer

Vienna Art Spaces: Zeller van Almsick

December 19, 2017
Text by Marie-Claire Gagnon & Amar Priganica
Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer
Foto von Laura Schaeffer

In der Reihe Vienna Art Spaces gibt das PW-Magazine einen Einblick in die dynamische Landschaft der jungen Räume für zeitgenössische Kunst in Wien.

Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer
Cornelis van Almsick und Magdalena Zeller. Foto von Laura Schaeffer

Was ist Zeller van Almsick und wie ist es entstanden? Was hat euch dazu motiviert, eine eigene Galerie zu gründen?

Zeller van Almsick ist eine Galerie für junge, vormals österreichische Kunst. Vor etwa fünf Jahren erkannten wir, dass durch das große und breit gestreute Interesse für zeitgenössische Kunst in der österreichischen Kultur und die guten Bedingungen auch für internationale Künstler in Wien ein unglaubliches Potential besteht, das wenig Beachtung fand – die besten Bedingungen, um eine Galerie zu gründen.

Was sind eure Aufgaben bei Zeller van Almsick?

Ursprünglich sind wir beide gelernte Architekten, Magdalena kümmert sich um Grafik, Publikationen und die Buchführung, Cornelis entwirft Konzepte und den Ausstellungsaufbau. Gemeinsam erarbeiten wir das Programm der Galerie, machen Pressearbeit sowie die Künstler- und Sammlerbetreuung.

Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer
Wolfgang Lehrner, Stadt Ohne Namen, Installation View, Zeller Van Almsick, 2017. Foto von Laura Schaeffer

Wie positioniert ihr Zeller van Almsick in der Wiener Kunstszene? Was macht eure Galerie besonders und wie grenzt ihr euch ab?

Eines unserer Alleinstellungsmerkmale ist der Schwerpunkt auf junge österreichische Positionen, welche erschwinglich sind und gemeinsam mit uns wachsen.

Wie sieht euer Programm aus? Auf was blickt ihr zurück und was können wir in der Zukunft erwarten?

Angefangen haben wir mit den von Cornelis kuratierten Ausstellungen in besonderen Räumlichkeiten in Wien. Wenn sich alles gut entwickelt wollen wir dieses als „Zeller van Almsick Projekte“ auch wieder aufnehmen.

Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer
Wolfgang Lehrner, Stadt Ohne Namen, Installation View, Zeller Van Almsick, 2017. Foto von Laura Schaeffer

Worauf setzt ihr euren Fokus bei der Auswahl der KünstlerInnen?

Die junge Wiener Szene hat es uns besonders angetan, im nächsten Jahr werden wir vermehrt etabliertere, beziehungsweise internationale Positionen zeigen.

Gibt oder gab es bisher irgendwelche Schwierigkeiten oder Probleme - seien es die Behörden oder die allgemeine Stimmung in Wien?

Die Gründung war weitestgehend unproblematisch und die WKO, wie auch die Wirtschaftsagentur stehen beratend zur Seite. Grundsätzlich wünscht man sich aber als Jungunternehmen, dass man weniger besteuert wird und staatliche Kulturausgaben zielgerichteter eingesetzt werden. Zum Schluß geht es uns aber gut und die großen Häuser sind eine Bereicherung für Stadt und Land.

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Wolfgang Lehrner, Stadt Ohne Namen, Installation View, Zeller Van Almsick, 2017. Foto von Laura Schaeffer

Warum ist gerade Wien aktuell so ein spannender Ort um Ausstellungen zu gestalten?

Die Lebensqualität in Wien ist weltweit einzigartig und es gibt eine Kulturgeschichte, die ihresgleichen sucht. Speziell als ehemalige Architekten ist es immer wieder faszinierend, was für einen Einfluss Österreich auf die internationale Architektur hatte und welche historischen Räumlichkeiten wir hier bereits bespielen konnten.

Zeller van Almsick
Franz-Josefs-Kai 3/16
1010 Wien
www.zellervanalmsick.com

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About

PW-Magazine is a Vienna-based online magazine for contemporary culture. By giving voice to a wide array of cutting-edge personas in art and culture, the magazine promotes diversity and a broad mix of artistic expression. The editorial team is tasked not only with reflecting current cultural production, but also with creating new visual content. The platform works with open structures and attaches great importance to collaborations that create new links between cultural creators and the public.
PW-Magazine was founded in May 2016 by Christian Glatz and Phil Koch.

Contact

editorial@pw-magazine.com

Team

Marie-Claire Gagnon
Christian Glatz
Ada Karlbauer
Phil Koch
Amar Priganica
Julius Pristauz
Laura Schaeffer

Authors

Hannah Christ
Elisabeth Falkensteiner
Wera Hippesroither
Juliana Lindenhofer
Pia-Marie Remmers
Alexandra-Maria Toth