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The Ultimate Guide to Viennale 2016

October 14, 2016
Text by Matija Rutar
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Die Viennale, das »Festival of Films«, findet heuer zum 54. Mal statt. PW-Magazine hat das vielfältige Programm unter die Lupe genommen und bietet einen Überblick der diesjährigen Highlights.

Folgt man der Interpretation von Viennale-Direktor Hans Hurch, beginnt am 20. Oktober „ein großes Fest für die spannendsten, eigenständigsten, lebendigsten und unverzichtbarsten Filme des Jahres.“ Tatsächlich erfreut sich die Viennale einer großen Anzahl treuer AnhängerInnen, die das zwischen Publikumsfestival und Filmkultur kuratierte Programm zu schätzen wissen. 300 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme warten auf die Erkundung von fast 100.000 BesucherInnen. Einen ersten Eindruck vermittelt uns der diesjährige Trailer von Klaus Wyborny, der uns mit Aufnahmen des Projektorlichts, das im Dunklen des Kinos die Leinwand erhellt, zum Aufbruch ins Ungewisse einlädt.

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Foto von Dominik Geiger

Film, Film,…

Retrospektive, Kinemathek, Tributes und Specials: Neben der Aufführung von neuen filmischen Arbeiten bietet die Viennale unzählige weitere Möglichkeiten, die Ecken und Nischen des Kinos zu erkunden.

Im Jahr 1934 präsentierte Alfred Hitchcock seinen Film The Man Who Knew Too Much der Öffentlichkeit. 1956 und damit zweiundzwanzig Jahre später feierte die von Alfred Hitchcock selbstgedrehte, gleichnamige Neuverfilmung Premiere und wurde einer seiner bekanntesten Filme. Reproduktionen wie diesen widmet sich die Viennale mit der Retrospektive »Ein zweites Leben« - und der Aufgabe, diese nicht als Wiederholung zu sehen, sondern als Weiterentwicklung einer Geschichte, als Weitergabe einer Figur oder als Einbettung eines Themas in einen anderen Kontext. Bei 25 Gegenüberstellungen können die ZuschauerInnen heuer zweimal hinsehen und versuchen, hinter den Geschichten und Figuren weitere Facetten zu erkennen.

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So kann man sich gleich zweimal auf die Jagd nach einem Kindermörder machen, einmal in Fritz Langs Meisterwerk M aus dem Jahr 1931 und wieder in der 1951 von Joseph Losey amerikanischen Version M. In drei hervorragenden Filmen wird die Geschichte einer Frau erzählt, die sich aufgrund ihrer Liebe zu einem jüngeren Mann den (Vor)urteilen der Gesellschaft stellen muss: All That Heaven Allows (1955, Douglas Sirk), Angst Essen Seele Auf (1974, Rainer Werner Fassbinder) und Far From Heaven (2002, Todd Haynes). Wem die schräge Inszenierung von Yorgos Lanthimos Film Kynodontas (2009) gefallen hat, findet mit Arturo Ripsteins Film El Castillo De La Pureza aus dem Jahr 1973 eine Doppelvorstellung, die sich auf die Suche nach Gemeinsamkeiten im Charakter des Hauptdarstellers macht, welcher seine Familie aus Schutz vor der bösen Umwelt zuhause gefangen hält. Und wer nach Kill Bill: Vol. 1 (2003, Quentin Tarantino) nochmal auf einen blutigen Rachefeldzug gehen will, sollte sich das Pendant Shurayukihime (Lady Snowblood) von Toshiya Fujita aus dem Jahr 1973 nicht entgehen lassen.

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Foto von Maria Urban

Dark is the Night

Zu später Stunde aus dem Kino durch die dunklen Gassen Wiens nachhause zu schlendern, ist nie so schön wie zu Zeiten der Viennale. Alle NachtliebhaberInnen sollten sich also die folgenden Vorstellungen nicht entgehen lassen:

Manchester By The Sea (Kenneth Lonergan, USA, 2016) 20.10 / 23:00 Uhr / Gartenbaukino
La La Land (Damien Chazelle, 2016) 2.11. / 23:00 Uhr / Gartenbaukino
Elle (Paul Verhoeven, F/D, 2015) 25.10. / 23:00 Uhr / Gartenbaukino

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6. Manchester By The Sea (Kenneth Lonergan, USA, 2016)
7. Thithi (Ram Reddy, Indien/USA, 2015)
8. La La Land (Damien Chazelle, USA, 2016)
9. Eshtebak (Mohamed Diab, Ägypten, F/VAE/D, 2016)
10. Paterson (Jim Jarmusch, USA, 2016)
11. Elle (Paul Verhoeven, F/D, 2015)
12. Forushande (Asghar Farhadi, F/Iran, 2016)
13. I, Daniel Blake (Ken Loach, GB/F/B, 2016)
14. Goksung (Na Hong-jin, Südkorea, 2016)
15. Sieranevada (Christi Puiu, RO/F/BiH/MK/HR, 2016)

Dokumentarfilme:

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4. Listen To Me Marlon (Stevan Riley, GB, 2015)
5. Peter Handke - Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte… (Corinna Belz, D, 2016)

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PW-Magazine is a Vienna-based online magazine for contemporary culture. By giving voice to a wide array of cutting-edge personas in art and culture, the magazine promotes diversity and a broad mix of artistic expression. The editorial team is tasked not only with reflecting current cultural production, but also with creating new visual content. The platform works with open structures and attaches great importance to collaborations that create new links between cultural creators and the public.
PW-Magazine was founded in May 2016 by Christian Glatz and Phil Koch.

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