Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer

Young Art Spaces: Zeller van Almsick

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Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer

In der Reihe „Young Art Spaces“ geben euch Amar Priganica und Marie-Claire Gagnon einen Einblick in die dynamische Landschaft der jungen Räume für zeitgenössische Kunst in Wien.

Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer
Cornelis van Almsick und Magdalena Zeller. Foto von Laura Schaeffer

Was ist Zeller van Almsick und wie ist es entstanden? Worin lag die Motivation einen Young Art Space zu gründen?

Zeller van Almsick ist eine Galerie für junge, vormals österreichische Kunst. Vor etwa fünf Jahren erkannten wir, dass durch das große und breit gestreute Interesse für zeitgenössische Kunst in der österreichischen Kultur und die guten Bedingungen auch für internationale Künstler in Wien ein unglaubliches Potential besteht, das wenig Beachtung fand – die besten Bedingungen, um eine Galerie zu gründen.

Was sind eure Aufgaben bei Zeller van Almsick?

Ursprünglich sind wir beide gelernte Architekten, Magdalena kümmert sich um Grafik, Publikationen und die Buchführung, Cornelis entwirft Konzepte und den Ausstellungsaufbau. Gemeinsam erarbeiten wir das Programm der Galerie, machen Pressearbeit sowie die Künstler- und Sammlerbetreuung.

Wie positioniert ihr Zeller van Almsick in der Wiener Kunstszene? Was macht euren Space besonders und wie grenzt ihr euch ab?

Eines unserer Alleinstellungsmerkmale ist der Schwerpunkt auf junge österreichische Positionen, welche erschwinglich sind und gemeinsam mit uns wachsen.

Wie sieht euer Programm aus? Auf was blickt ihr zurück und was können wir in der Zukunft erwarten?

Angefangen haben wir mit den von Cornelis kuratierten Ausstellungen in besonderen Räumlichkeiten in Wien. Wenn sich alles gut entwickelt wollen wir dieses als „Zeller van Almsick Projekte“ auch wieder aufnehmen.

Worauf setzt ihr euren Fokus bei der Auswahl der KünstlerInnen?

Die junge Wiener Szene hat es uns besonders angetan, im nächsten Jahr werden wir vermehrt etabliertere, beziehungsweise internationale Positionen zeigen.

Gibt oder gab es bisher irgendwelche Schwierigkeiten oder Probleme – seien es die Behörden oder die allgemeine Stimmung in Wien?

Die Gründung war weitestgehend unproblematisch und die WKO, wie auch die Wirtschaftsagentur stehen beratend zur Seite. Grundsätzlich wünscht man sich aber als Jungunternehmen, dass man weniger besteuert wird und staatliche Kulturausgaben zielgerichteter eingesetzt werden. Zum Schluß geht es uns aber gut und die großen Häuser sind eine Bereicherung für Stadt und Land.

Warum ist gerade Wien aktuell so ein spannender Ort um Ausstellungen zu gestalten?

Die Lebensqualität in Wien ist weltweit einzigartig und es gibt eine Kulturgeschichte, die ihresgleichen sucht. Speziell als ehemalige Architekten ist es immer wieder faszinierend, was für einen Einfluss Österreich auf die internationale Architektur hatte und welche historischen Räumlichkeiten wir hier bereits bespielen konnten.

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Wolfgang Lehrner, Stadt Ohne Namen, Installation View, Zeller Van Almsick, 2017. Foto von Laura Schaeffer
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Wolfgang Lehrner, Stadt Ohne Namen, Installation View, Zeller Van Almsick, 2017. Foto von Laura Schaeffer
Young Art Spaces Zeller van Almsick Laura Schaeffer
Wolfgang Lehrner, Stadt Ohne Namen, Installation View, Zeller Van Almsick, 2017. Foto von Laura Schaeffer

Zeller van Almsick
Franz-Josefs-Kai 3/16
1010 Wien

www.zellervanalmsick.com